Softwarespruch der Woche

Kurzmitteilung

Das Alzheimer-Gesetz der Programmierung: Wenn du einen von dir vor zwei Wochen geschriebenen Code ansiehst, kommt es dir vor als hättest du ihn noch nie gesehen.

Dan Hurvitz – Software-Entwickler

 

So ist es. Es soll Kollegen geben, bei denen gilt das schon am Tag darauf.

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Windows 10 Updates in Firma – da hat man Spass

Standard

Im alltäglichen Betrieb hat sich Windows 10 inzwischen bei uns bewährt. Alle haben sich an die etwas anderen Oberflächen gewöhnt, stabil ist es und wer mehr mit Administrieren beschäftigt ist, findet inzwischen auch die Einstellungen.

Letzte Woche dann, eine völlig neue Erfahrung. Alle Windows 10 Rechner laden gleichzeitig Updates herunter, unsere Internetverbindung stockt und kollabiert dann. Was folgt ist ein 2tägiger Kampf, um nicht ganz die Verbindung mit der Außenwelt zu verlieren, denn wir supporten auch unsere Kunden per Remoteverbindung. Ursache, die Datenpakete sind größer geworden. Irgendwie bricht dann der Tunnel zu unserem Internetprovider zusammen. D.h., Router booten und unsere VPN Server rebooten. Das so ca. ein dutzend Mal am Tag. Oder war’s öfter?

Telefonate mit dem Kommunikationsanbieter: das Problem haben heute noch mehr Firmen. Ein freundlicher Herr tauscht den Router auf Verdacht mit dem neuesten Modell aus. Hilft aber nichts. Schade.

Also nach Möglichkeiten suchen, das Update zu unterbinden. Erstens, man kann das nicht einfach über Windows Einstellungen wie früher bei Windows 7. Zweitens, man kann das auch nicht über die Benutzerrichtlinien wie bei Windows 7. Schade!

Dann noch die Erkenntnis, Windows lädt quer. Super Idee von und für Microsoft, denn wenn man jeden Windows Rechner zum Update Server macht, spart man eigene Server und Bandbreite.Zum Glück per Default eingeschränkt auf das eigene Netzwerk, was theoretisch Bandbreite beim Internetanschluss sparen sollte. Kann man freundlicherweise ändern.

Das ist wohl die Zukunft, in letzter Konsequenz Vernetzung aller Rechner weltweit, um bestimmte Datenpakete auszutauschen.

Ok, dann zum althergebrachten Mittel. Erst mal alle Rechner vom Netz. Den Windows Update Dienst direkt in der Diensteverwaltung deaktivieren. Das bei allen Windows 10 Rechnern im Büro. Rechner nacheinander wieder ans Netz. Ok. Trafic vermindert. Ein Rechner nach dem anderen aktivieren, damit nur immer ein PC das Update lädt. Hilft nicht ganz, aber unsere Internetverbindung bleibt länger bestehen. Ein Rechner scheint allerdings immun zu sein. Auch mit deaktiviertem Updatedienst scheint das Update heruntergeladen zu werden. Immer, wenn wir diesen einschalten, ist die Internetverbindung in unter einer Minute weg. Also bleibt der aus. Zum Glück „nur“ Sekretariat. Dann abends, alle sind weg, wird der Rechner separat upgedatet. Geht. Zum Glück.

Nebenbei auch die Windows 7 Rechner und der Windows 2008 Server haben Updates heruntergeladen. Das hatte keine negativen Auswirkungen.

Nach zwei Tagen alles wieder as usual. Ich hoffe, das wiederholt sich jetzt nicht jeden Monat.