Auch das stammt von Murphy

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Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es noch einmal zu machen.

von Edward A. Murphy, jr.

 

Das ist einfach wunderbar auf die Softwarebranche anwendbar. Alles muss unter Zeitdruck entstehen. manches läuft dann nie, das meiste schlecht. Und plötzlich gibt es Geld für ein Redesign.

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Nur die übliche Begriffsverwirrung

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Es ist erstaunlich wie sehr in großen Firmen gerade in Entwicklungsabteilungen ein Begriffswirrwarr herrscht. Was in der Produktion in kurzer Zeit zu einem Stillstand führen würde, scheint Entwicklungsabteilungen zu hemmen, aber nicht zum Erliegen zu bringen. Hier wird frei nach dem Motto Glaube und Hoffnung gearbeitet. Hoffnung auf der einen Seite bei den Prozessleuten, dass es einmal besser wird, Glaube in den lokalen Begriffsbrutstätten, dass die eigene Meinung die Richtige ist.

Das fängt bei ganz einfachen Sachen an. Zum Beispiel bei grundlegenden Projektverwaltungsdaten. Da gibt es den eigentlichen Kunden, den Konzern zu dem der Kunde gehört und die Marken, unter denen der Kunde bzw. der Konzern seine Produkte produziert. Man denkt, ganz einfach. Marke, das ist ein Aufkleber.Mehr nicht. Kann man verkaufen, kann morgen zu einem anderen Kunden gehören. Der Kunde, das ist die Firma für die ich etwas tue. Die Firma, mein Kunde, selbst gehört zu einem Konzern. Aber, schon fängt die Verwirrung an: Marke wird zum Kunden oder gar zum Konzern und umgekehrt(seit wann ist PSA, Peugeot Société Anonyme, z.B. eine Marke?) . Über den Namen des Kunden oder gar des übergeordneten Konzerns gibt es verschiedene Meinungen. Diese „Meinungen“ spiegeln sich in den Softwaretools der einzelnen Abteilungen, die sie sich haben entwickeln lassen wieder. Denn jedes dieser Tools hat natürlich eine eigene Datenbasis. Man kommuniziert und versteht sich nicht. Man arbeitet in verschiedenen Tools und überall heißt alles anders. Man baut Schnittstellen und übersetzt die Daten beim Transferieren. Toll!

Hallo! Hat einmal jemand einfach schon mal in dieses neuartige, vielen unbekannte Internet geschaut? Die Seite des Kunden aufgeschlagen und dort nachgesehen wie nennt der sich selbst, für welche Marke(n) produziert er und wie heißen die und wie heißt der Konzern, zu dem der Kunde gehört. Hmm?

Aber jetzt kommt’s. Spätestens mit der Einführung neuer großer Standardtools für Requirementsmanagment, Quellcode- und CAD Verwaltung, PLM und PDM Tools fängt es dann an zu klemmen.

Die Datenbasis muss/sollte vereinheitlicht werden. D.h., einer legt fest wie Dinge heißen und wie sie strukturiert sind. Für einen Bereich, für den er die Kompetenz hat. Für einen anderen Bereich macht das jemand anderes. Daten entstehen an der Stelle an der die Kompetenz dafür liegt. Sie gelten dann für alle. Eigentlich einfach. Die lokalen Tools bleiben, werden für die entsprechenden Daten halt auf die zentrale Datenbasis angepasst. Sicher, ist Aufwand, Arbeit, aber erspart später viel mehr Aufwand und Arbeit.

Was passiert dann aber: Variante 1) diese Vereinheitlichung wird einfach von oben durchgesetzt. Frust und Missmut allenthalben. Nutzungsverweigerung. Kann nicht mehr arbeiten.Finde meine Sachen nicht mehr. Variante 2) Konsens suchen, Besprechungen, Überzeugungsarbeit. Mappinglisten. Migrationsszenarien. Dauer (gefühlt) gegen unendlich . Ergebnis keines, außer Variante 1 wird dann doch in Kraft gesetzt.

Vielleicht hätte man sich das Ganze aber mit etwas Weitsicht ganz am Anfang der Entwicklung der Dinge ersparen können. Leute dazu erziehen, dass Sie andere, die die Kompetenz in einem Bereich haben, fragen, bevor sie etwas für sich selbst definieren. Keine Dateninseln entstehen lassen. Es ist schließlich die Aufgabe der (Fach) IT Informationen zu bündeln und richtig strukturiert abzulegen und keinen Wildwuchs zu erzeugen bzw. zuzulassen. Im Nachhinein bedarf es jeder Menge Anstrengungen, um die vielen gordischen Knoten zu lösen.

Neuer Fileserver

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Um mehr Dateispeicher zur Verfügung zu stellen, musste ein neuer Server her. Der Controler des alten Servers konnte nur max. 2TB Platten bedienen. Der alte Server bleibt aber weiterhin in Betrieb. Er sorgt weiterhin mit mehreren Ubuntu VMs für unsere Internetkonnektivität, Mail, VPN Zugang und Site2Site VPN zu Kunden.

Wir haben überlegt NAS oder Server und haben uns dann für einen Microserver von HP entschieden, der unserer Meinung nach nicht teuerer als ein gescheiter NAS ist. Der Server bietet aber den Vorteil, leicht in unsere Windows Rechnerwelt integrierbar zu sein.

ZPfileserver

Mit 4 Plattensteckplätzen ist das für unsere Bedürfnisse völlig ausreichend.

Die HP Proliant Microserver sind zu einem günstigen Preis wirklich tolle Geräte, gerade für kleine Firmen, denen das für ihre Zwecke reicht und die nicht großes Geld ausgeben wollen. Haben z.B. jede Menge USP Anschlüsse, 2x Netzwerk und sogar einen iLO (Integrated Lights-Out zur Fernwartung). Die Server lassen sich auch stapeln, wenn man mehrere betreibt. Dafür hat man keinen Hotswap bei den Platten oder redundante Netzteile. Aber das braucht es auch in einer Firma unserer Größe nicht.

25 Jahre ZOZ & PARTNER – Produkte aus unserer Historie

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In unserer Firmengeschicht gab es außer PROSIS noch einige andere Produkte, die am Markt mehr oder weniger erfolgreich waren.

COMSPY war ein reiner Softwareprotokollanalyzer unter MS-DOS, der zwischen die beiden COM Schnittstellen des PCs gehängt wurde, um serielle Übertragungsprotokolle mitzuschreiben und/oder auch online darzustellen.comspy

PROSAFE unter MS DOS und geschrieben mit Clipper, ermöglichte es über eine Verwaltungsstruktur (dBase Datenbank) Daten/Dateien zu sichern und mit Verwaltungsdaten zu versehen.

Prosafe

Das Messtagebuch verfügte über eine Schnittstelle zu iFix von Intellution. Damit konnten Analogwerte über Algorithmen (z.B. Mittelwert) erfasst und in einer Datenbank archiviert werden. Mittels verschiedenster Komprimierungsalgorithmen konnten Langzeitarchive erstellt werden.

Anwendungsbeispiel Verbräuche in der Gebäudeleittechnik.

Messtagebuch

Im Events For Fix konnten Fehler-und Warnmeldungen erfasst und ausgewertet werden. Außerdem konnten Werte als Anlagenzustände definiert werden und damit OEE Daten erfasst und berechnet werden.

Meldungen konnten zusätzlich mit einer Pagerfunktion belegt werden, um Alarmierungen über das Mobilfunknetz auszulösen. Hier gab es eine Zusammenarbeit mit der Firma Informel, die die Welt der Benachrichtigungen über Mobilfunksysteme mit ihren Produkten abdeckte.

Events4FixAndPager