Zitat der Woche zur Aufwandsabschätzung – Gilt besonders für Softwareentwicklung

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Dieselbe Arbeit unter denselben Bedingungen wird von 10 Schätzern unterschiedlich geschätzt werden oder von einem Schätzer unterschiedlich zu 10 verschiedenen Zeitpunkten.

(unbekannter Autor)

 

Nichts ist schwieriger wie den Aufwand einer Softwareentwicklung abzuschätzen. Man stützt sich auf die beschriebenen Anforderungen und versucht dann ein Konzept und dafür eine sinnvolle Zeitabschätzung zu finden.

Als erstes werden dann die Erfahrungswerte für ähnliches, schon entwickeltes, zu Rate gezogen.

Dann, wer schätzt ab? Wenn man einen Softwareentwickler diese Aufgabe überträgt, wird man zu keiner Aussage gelangen, oder zu so einer „sicheren“ Aussage, so, dass man das nicht mehr verkaufen kann.

Schätzt der Projektleiter mit Entwicklungserfahrung ab, wird er zu bewerten versuchen, welcher Entwickler für was zur Verfügung steht und wie lange der erfahrungsgemäß für seine Arbeit benötigt und wieviel Unterstützung er von anderer Seite braucht. Er liegt meistens schon in der richtigen Richtung, aber sein Schätzwert ist immer noch zu gering.

Schätzt der Vertriebler ab, wird die Schätzung zu 98% zu niedrig sein. Das ist sicher. Das gleiche gilt für den Chef, der ja seine Visionen verkaufen will und selten weiß was realistisch erreichbar ist.

Dann ist natürlich noch die Gemütslage am Tag der Abschätzung nicht zu vernachlässigen. Bei einem Hoch wird zu wenig Aufwand geschätzt, bei einem Tief wird der Aufwand höher, da die Herausforderungen plötzlich viel größer erscheinen, manchmal gar unerreichbar.

Aber dann kommt die Realität: Allen Abschätzungen und nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführten Analysen und den von den zukünftigen Projektbeteiligten eingeholten Meinungen zum Trotz, wieder mal daneben gelegen und zu wenig geschätzt!

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Zitat – Digitale Transformation, wer transformiert?

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„Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von morgen vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen von gestern gebaut haben und das Morgen innerhalb der Organisation nicht mehr erleben werden.“

Knut Bleicher, Ehrenpräsident der Gesellschaft für integriertes Management

Zitat der Woche – nach dem Motto, so haben wir es schon immer gemacht

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Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen groß, dass du es falsch machst.

Charles Kettering, US-amerikanischer Wissenschaftler

 Leider sind viele Menschen, nicht nur im fortgeschrittenen Alter, nicht mehr dafür aufgeschlossen andere, neue, spannende Wege zu betreten. Das betrifft alle Bereiche. Ganz schlimm bei IT Anwendungen und neuen Methoden und Prozessen im Berufsalltag.

Die Gefahr darin, man vergisst, althergebrachte Methoden funktionieren oft in unserer immer komplexer werdenden Welt nicht mehr oder nur unzureichend.

Mein Satz des Tages

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Es ist immer eine schwierige Herausforderung, wenn eine gewisse Beratungsresistenz gepaart mit Kommunikationsschwierigkeit vorhanden ist. 

Das hat ein Kollege in einem Blog als Antwort auf eine unflätige Beschwerde und die genauso unflätigen Antworten darauf gefunden. Das trifft’s für viele Einträge auf Twitter und Beurteilungsportalen.

In Zeiten von Trump und Co ist es wohl schwierig in ordentlicher Form zu kommunizieren.