Web 2.0 im Unternehmen – Vorsicht Suchtpotenzial

Standard
Die Zukunft schagkräftiger Unternehmen liegt im World Wide Web und Intranet, bzw. der Nutzung der Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
Längst ist das Internet / Intranet nicht nur Informationsquelle, nein es hat durch die erweiterten Möglichkeiten, Netzwerke zu bilden und alte, traditionelle Kommunikationswege zu ersetzen, auch Auswirkungen auf unsere Beziehungen und direkt auf unsere Lebensführung.
Web 2.0 konsequent auf die Prozesse im Unternehmen angewendet, ergeben sich schnell Effekte, die nicht nur die Zusammenarbeit erleichtern, sondern auch die Wissensbasis des Unternehmens in einem gemeinsamen Pool konzentrieren. Das, was eigentlich jeder Unternehmer schon lange wollte.
Prozesse werden nachvollziehbarer und somit auch bei Ausfall eines Gliedes der menschlichen Kette leichter handhabbar.
Aber Achtung. Natürlich ist nun Unternehmen überall. Der Schreibtisch liegt in der Cloud. Kommunikation und Entscheidungsfindung kann an jedem Ort der Welt zu jeder Zeit stattfinden.
Ein Tablet mit WLAN und GSM reicht. Kurz im Teamroom reingeschaut. Gesehen, da gibt’s was wichtiges. Schnell mal über VPN auf die Entwicklungs VM verbunden und einen Fehler korrigiert. Eingecheckt und Nachricht hinterlassen. 2, 3 Bilder aus dem Urlaub für die Kollegen auf das Teamchart gepinnt (sollen ja schließlich neidisch werden). Alles vom Hotelstrand aus.
Das bedeutet, auch im Urlaub der Versuchung erliegen, zu kontrollieren, mitzumachen (man ist ja unersetzlich). Verbieten wird einem das keiner. Ein verantwortungsvoller Chef wird’s rügen, aber sicher keine Abmahnung schicken. Der, der seine Mitarbeiter gerne fordert, wird sie auch im Urlaub fordern. Mal kurz.
Für mich ergibt sich da ein neuer Markt. Die einsame Ferieninsel ohne Telefon- und Internetverbindung zur Außenwelt. Erholung pur. Wirklich? Für uns Internet Junkies ist das dann eher eine Entzugsklinik. Völliger Kontrollverlust über unsere Position in Firma, Team und Projekt. Ätzend.
Wir werden also lernen müssen, mit dieser Sucht zu leben und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Advertisements

Zitat der Woche

Standard
Nichts ist schwieriger als das Vereinfachen. Nichts ist einfacher als das Komplizieren.
Georges Elgozy (ein früherer französischer Wirtschaftspolitiker)

***************

Es geht uns allen so. Ein Grundpfeiler unseres Denkens, machen wir’s kompliziert, auch wenn‘ einfach geht. Auf das Einfache zu kommen ist ein wahrhaft schwieriger Akt, der voraussetzt, etwas nicht auf die Schnelle zu machen. Was uns heutzutage in unserer Hetze immer schwerer fällt.

Karlsruhe 300 – Schloßlichtspiele

Standard
Seit der Eröffnung am 17. Juni wird das Karlsruher Schloß als Projektionsfläche für Videos rund um die Karlsruher Geschichte und die Geschichte des Schlosses benutzt.

IMG_20150718_221402

Jeden Tag, jeden Abend, ab 22 Uhr ist dieses Schauspiel zu sehen. Verschiedene, für den Stadtgeburtstag angefertigte Produktionen, sind abwechselnd zu sehen.
IMG_20150718_221339
Das sollte jeder, der in Karlsruhe weilt, sich angeschaut haben.
Infos über die Uhrzeiten und wann welche Produktionen laufen findet man im Web unter folgender Seite:

http://ka300.de/programm/schlosslichtspiele

Zitat der Woche

Standard
Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
Albert Einstein

 

Leider sind wir immer noch in dieser Epoche. Und es wachsen  wieder neue Vorurteile in dieser Welt, leider auch auf Basis eines neuen Nationalismus.

UMCM – eine universelle Schnittstelle für Industrie 4.0

Standard
Zur Optimierung der Produktionsabläufe, ist es heutzutage unerlässlich, Maschinendaten zum Zwecke der Maschinenoptimierung zu erfassen. Dies gestaltet sich jedoch auch in unserer „modernen“ Zeit immer noch schwierig. Maschinenbauer haben kein Interesse, diese Daten nach außen zu legen bzw. stellen sie nur für eigene Tools zur Verfügung. Es gibt keinen Standard für die zu übertragenden Daten. Alle reden von OPC UA, setzen dies als Schlagwort ein, aber was sagt das. Nicht viel. OPC UA ist die Transportschicht, es fehlt somit immer noch die Anwendungsschicht, die für die verschiedenen Anwendungsfälle implementiert werden muss.
Die meisten existierenden Kopplungen zur Erfassung von Maschinendaten sind somit proprietär und unter immensem Aufwand erstellt. Und, noch schlimmer, nur für ein bestimmtes MES oder eine andere wohldefinierte Softwareanwendung. Hier kann der Anwender nicht mal schnell die übergeordnete Software oder sogar den Anbieter wechseln.
Die Vision ist es aber, einen Standard zu definieren, der es ermöglicht, die Daten so zu erfassen, dass sie alle übergeordneten Softwarepakete nutzen können, ohne Anpassung.
Dieses Ziel verfolgt der MES D.A.CH Verband mit seinen Mitgliedern mittels der Entwicklung der „Universal Machine Connectivity for MES“ (UMCM).
Mehr Details darüber, auf den Seiten des MES D.A.CH Verbandes.
http://mes-dach.de/umcm-menue.html
Ansprechpartner dort sind: Herr Angelo Bindi und Herr Prof. Dr. Kletti.

Kampf gegen die Hitze

Standard
Alte Gemäuer sind ja recht und schön und halten schon eine Weile der externen Hitzebelastung stand. Aber irgendwann sind auch sie mal aufgeheizt. Klimaanlage gibt’s nicht. Also müssen alle selbst für die Klimatisierung sorgen.
IMG_20150707_090447
Morgens Fenster auf. Lüften. Wenn die Sonne auf die Front scheint, Rolladen runter. Wenn’s dann draußen zu heiß wird, Fenster zu.

IMG_20150707_091041

Nur dann,ab dem frühem Nachmittag, wird’s stickig und die Ventilatoren, die vorher für eine frische Brise gesorgt haben, wirbeln nur noch den Mief durcheinander.
IMG_20150707_091134Überstunden, später wieder, wenn’s kühler ist. Oder, falls es denn sein muss, nachts im Home Office.