Im März in Karlsruhe „Das Stummfilm Festival“

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In Karlsruhe findet vom 18.-22. März das 13. Stummfilmfestival statt. Wie jedes Jahr mit einem tollen Programm und mit live vertonten Stummfilmen.
http://www.stummfilmfestival-karlsruhe.de/de/home.html
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Eine schon feste Einrichtung dabei ist das Karlsruher Improvisationsensemble mit unserem geschätzten Kollegen Herbert Nofer an den Perkussionsinstrumenten, des Weiteren Hartmut Nieder mit seinen Flöten und Matthias Vogt, der das Trio mit E-Piano und Sounds komplettiert.
Dieses Jahr wird der Film „Tabu“ von Murnau vertont.
Der Film Murnaus reiht sich ein in die lange Folge europäischer von Südseesehnsucht durchtränkter Bücher und Kunstwerke. So lautet der erste Titel des Filmes: „Paradise“ – zwei junge Liebende erleben ihr Glück, das jedoch von einem Priester bedroht wird, als er die junge Frau zur Priesterin bestimmt. Gedreht mit Einheimischen „on location“ auf Bora Bora und weiteren Inseln.
Das Ganze findet im Festsaal des Studentenhauses der Universität Karlsruhe am 21. März 2015 um 19:30 Uhr statt.

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Die Besonderheit, der Film wird  nicht nur musikalisch untermalt sondern auch geschmacklich mit einem passenden Menü unterlegt. Mehr unter dem folgenden Link, unter dem man sich bis zum 16.3.2015 auch anmelden kann.
http://www.stummfilmfestival-karlsruhe.de/de/kulinarisches-kino.html
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Software … ein gutes Stück Handwerk

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Immer noch hat der Softwerker den Geruch des Nerds, des freien Künstlers, des Geistesarbeiters, desjenigen, der nie eine Aussage treffen wird, wann eine gestellte Aufgabe denn fertig sein wird.
Doch das hat sich gewandelt und wandelt sich immer weiter.
Softwerker sind immer mehr spezialisierte Handwerker, die ihre Werkzeuge gut kennen müssen, die die Bereiche verstehen müssen in denen SIe arbeiten, die eine Aufgabe selbständig abklären und einfach abarbeiten können müssen.
Der selbstverliebte Programmierer, der der sich nur um seinen Code kümmern und nicht die zu lösende Aufgabe verstehen will und damit keine Verantwortung für eine gute Anwenderlösung übernehmen will, der ist out.
Viele der in Programmen versteckten Fehler, viele Misserfolge von Softwareentwicklungen sind, meiner Meinung nach, darauf zurückzuführen, dass etwas spezifiziert und einfach auch so umgesetzt wurde, wie die einzelnen Realisierungshäppchen spezifiziert waren. Aber Spezifikateure machen auch Fehler, bedenken nicht alles und sehen manche Randaspekte nicht, die sich erst bei der eigentlichen Softwarerealisierung ergeben. An dieser Stelle ist der Softwerker gefordert. Wenn ihm etwas auffällt, das  er nicht versteht, hat er nachzufragen, abzuklären, eigenständig einen Vorschlag zu machen.
Ein Softwerker erfasst die Aufgabe. Beschreibt vor dem Tun seine Vorgehensweise, kommentiert seinen Code, verwendet eine Quellcodeversionierung, dokumentiert die Abläufe der entstandenen Funktion. Und, ganz wichtig, er ist kein einsamer Wolf, er kommuniziert mit dem Team und trifft Entscheidungen zusammen mit dem Team.
Zumindest bei einer Firmengröße wie der unsrigen, mit den komplexen Aufgabenstellungen, die wir haben, ist die Grundeinstellung, ein Handwerker, ein Softwareingenieur zu sein, unabdingbar für den Erfolg unserer Projekte.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass es, ähnlich den Handwerkskammern, auch eine Vereinigung von handwerklich guten Softwerkern, die Softwerkskammer, gibt. https://www.softwerkskammer.org

Immer interessant – Vorträge bei .NET Usergroup Karlsruhe

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Für Entwickler der Microsoft Welt gibt es inzwischen in einer Reihe von Städten Usergroups, die sich mit der .NET Programmierumgebung im speziellen, mit Cloud Services, Datenbanktechnik und ähnlichem befassen. Meist trifft man sich in lockerer Atmosphäre, um gemeinsam sich bei einem Vortrag fortzubilden.
So auch in Karlsruhe.
Die .NET UserGroup Karlsruhe ist eine Gruppe von (nicht nur) Entwicklern, die sich vor allem mit .NET beschäftigen.Die Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat und bearbeitet verschiedene Themen aus dem .NETUmfeld. Neben den .NET Themen stehen Versionskontroll-systeme, allgemeine Programmiertechniken und Coding-Dojos auf dem Programm.

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Nächste Woche (Do. 19.02.2015 um 18Uhr) zum Beispiel:
MS .NET Core auf Linux, Mac und Windows angetestet
In dem Vortrag werden die ersten Erfahrungen beim Einsatz des von Microsoft bereitgestellten .NET Core für Linux, Mac und Windows geteilt – Was braucht man. Was lief gut. Was funktionierte gar nicht. Wie fühlte sich das Ganze für den Entwickler an und was kann man damit schon umsetzen…
Infos über die Usergroup kann man finden unter:
.NET Usergroup Karlsruhe    http://www.dotnet-ka.de
FACEBOOK   https://www.facebook.com/dotnetka
XING    https://www.xing.com/communities/groups/punkt-net-usergroup-karlsruhe-e056-1011302
TWITTER .NET UG Karlsruhe   @dotnetka

 

 

Alles zu kompliziert !

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Meine Kollegen lachen schon, wenn ich mal wieder sage, alles zu kompliziert. Oder stimmt das etwa nicht? Machen wir uns das Leben oft nicht unnötig schwer, weil wir zu kompliziert denken? Sicher, die Dinge sind komplex, aber nicht unbedingt so kompliziert wie wir sie machen. Und das betrifft nicht nur uns Softwerker.
Es fängt schon an, man denkt um die Ecke. Man weiß es ja besser, eigentlich sollte man bevor man Software schreibt erst einmal den Anwendungsprozess, der sich aus den Anwendungsfällen ergibt, erst einmal aufschreiben. Leider sind die Anwendungsfälle oftmals schon nicht durchdacht und daher zu kompliziert.Tipp: man darf dem Anwender durchaus auch mal sagen, dass er zu kompliziert arbeitet und es vielleicht leichter geht.
Dann sollte man sauber die benötigten Datenstrukturen definieren. Danach eine saubere Softwarestruktur. Grob den Anwendungsprozess in diese Struktur hineinalgorithmisieren (tolle Worterfindung) und dann noch mal darüber schlafen (wichtig!).
Bei all dem sollte man nicht zu kurz denken. Oft macht man sich das Leben schwer, weil man irgendwas, z.B. Datenmengen, von vorne herein optimieren will. Schade, leider wird dadurch der Code komplizierter, weil die Sonderfälle nun zu berücksichtigen sind. Er wird schwerer verständlich, zumal wenn schon ein bisschen Zeit vergangen ist. Jede weitere Änderung birgt Fehlerquellen und Mehraufwände. Dann ist wegen „zu kurz gedacht“ eben alles viel zu kompliziert.
 Drum, alles erst mal möglichst einfach machen. Mut zur Lücke.