Spruch, der insbesondere auch das Software Engineering betrifft

Standard

Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.

 

Wird heutzutage im Zeitalter der Agilität leider allzu oft vergessen. Ein gutes Konzept und ein stabiles Framework sind die Grundlagen langfristigen Erfolgs.

Advertisements

25 Jahre ZOZ & PARTNER

Standard

25 Jahre spiegeln die geballte Erfahrung in der Softwareentwicklung für Produktion und Technik wieder.

Von Prozessleitsystemen und Produktionsdatenerfassungen bis hin zu MES Systemen in der Produktion mit Kopplung zu überlagerten ERP Systemen haben wir schon vieles ganz individuell für unsere Kunden entwickelt.

Wir sind stolz darauf, dass wir in dieser Zeit unsere Erfahrungen in so vielen verschiedenen Bereichen und Branchen, seien es Verfahrenstechnik, Stückgutfertigung, Biotechnologie oder die Unterstützung von Produktentwicklungsabteilungen, sammeln durften.

Das hat uns reich an Erfahrungen gemacht.

Und so freuen wir uns auf die kommenden interessanten Herausforderungen.

Windows 10 – erste Erfahrungen

Standard

Irgendwann muss man es tun. Schlieslich beschäftigen wir uns mit Softwareentwicklung unter MS Windows.

Ein Kollege hatte als erster den Mut. Ein freies, nicht benutztes Notebook, ein paar Jahre alt mit Windows 7 war das Opfer. Und, es hat geklappt. Das Update war erfolgreich. Alles ging noch.

Kurz vor Weihnachten dann hat mein Kollege seinen Arbeitsrechner umgestellt. Der lief unter Windows 8.1. Da gab es ja schon die November Version von Windows 10. Die ist wirklich stark verbessert, wie ich feststellen musste. Aber dazu später. Und auch hier einwandfrei. Der Kollege arbeitet jetzt schon einen Monat damit, ok, Weihnachtsferien abzüglich, aber er ist zufrieden.

In den Weihnachtsferien habe ich mich dann getraut, den Schritt zu wagen. Ausgangspunkt Windows 7. Erstes Hindernis, ich hatte meine Festplatte gegen eine SSD getauscht. Leider wurde beim Kopieren auf die SSD die System Partition zu klein angelegt, Nur 100 MB reichten nicht zur Installation. Also, Partitionierungstool (EASUS Partition Master) genommen und die System Partition auf 1 GB erweitert. Hat funktioniert.

Kleiner Hinweis: vor diesen ganzen Aktionen bitte ein Backup der Festplatte machen.

Dann Windows 10 Update laufen lassen. Herunterladen,entpacken, installieren, ein paar mal booten, ein paar Eingaben, fertig war das Update. Nach so ca. 4 Stunden.

Auch hier ein Hinweis: am Anfang die Einstellungen nicht automatisch durchführen lassen. Von Hand machen. Nur dann kann man alle überflüssigen Datenübertragungswege zu Microsoft kappen. Ist ja schön und gut, dass Microsoft Google nacheifert, aber was man andere sehen lässt, sollte man selbst bestimmen. Da Geschäfts PC, Cortana gleich mal ausgeschaltet. Überträgt zu viele private Daten (natürlich nur zum Zweck der Verbesserung).

Erste Erfahrungen. Bootet so schnell wie vorher. 1. Auffälligkeit: Sperrbildschirm, muss man wegklicken, dann kommt das Login. Kurze Prüfung. Alle Programme noch da. Programme gehen. Entwicklungsumgebung geht. OpenVPN (ganz wichtig für home office) geht. Nicht schlecht. Speicherhandling scheint besser zu funktionieren Das sieht man, wenn man mal ab und zu einen Blick in den neugestalteten Taskmanager wirft . Wundersamer Weise geht auch mein alter Drucker zu Hause. Da hatte ich bedenken. Auch unser Canon Kopierer im Büro wird weiter klaglos angesprochen. Oberflächendesign: schlichter und schöner. Meine Meinung.

Dann same procedure, anderer Rechner. Mein privates Notebook upgedatet. Erst mal wieder Partition erweitert, da auch hier Samsung SSD selbst eingebaut. gleiches Vorgehensschema. Auch hier keine Probleme.

Das Arbeiten mit dem neuen Windows. Wie gehabt. Das Startmenü lässt sich jetzt wunderbar gestalten. Die wichtigsten Programme reinlegen und loslegen.

Ins Internet mit Edge, bisher keine Probleme. Benutze aber bei der Arbeit immer noch Firefox. Edge kann kein Silverlight mehr. Das ist schade. Gerade für Microsoft, denn viele Microsoft Supportseiten und Tipps benötigen noch das Silverlight AddIn. Aber dafür ist noch der gute alte Internet Explorer 11 an Bord. Wie lange?

Systemsteuerung. Gut, sieht jetzt etwas anders aus. Manches findet man am Besten über „Web und Windows“ durchsuchen. Z.B. die Autostartgruppe oder die Eingabemöglichkeit für Umgebungsvariablen. Sonst. Doch alles schon ziemlich gewohnt. Kein Schock, dass der Desktop jetzt völlig anders aussieht wie bei Windows 8.

Doch damit nicht genug. Mein altes Android Tablet ging mir schon eine ganze Weile auf den Geist. Zu langsam. Kein Update vom Hersteller auf ein aktuelles Android. Und selbst rumrooten wollte ich nicht. Also mit Windows 10 ist ein Tablet schon überlegenswert. Mich ein bisschen umgeschaut. Kein Billigheimer genommen mit evtl. Problemen hier oder da. Nein, für ein Surface 3 entschieden. Gleich mit Windows 10 ausgerüstet. Kann nichts schief gehen, dachte ich. Viele hatten ja Probleme das Surface von Windows 8.1 auf Windows 10 upzudaten. Bei manchen hat das nur mit löschen und kompletter Neuinstallation geklappt. Nun, mein Surface war wohl vor November 2015 produziert und mit Windows 10 ausgestattet worden (leider). Also, in Betrieb genommen. Hat viel Spaß gemacht. Alle Apps gesucht, die ich auch auf dem Android Tablet hatte, so weit verfügbar. Anderes über Webseitenverknüpfungen ins Startmenü gemacht (z.B. WordPress, LinkedIn). Alles war komplett. Ich habe Musik gehört. Bildschirm ging aus und als ich es wollte nicht mehr an. Schade. Drück ich doch mal den Ausschalter lange und reboote. Fehler. System korrupt. Reparieren probiert. Schade. Da war, ohne mich zu fragen, der Bitlocker aktiv und die Daten verschlüsselt. Also mit einem anderen Notebook auf die Microsoft Webseite den Schlüssel zum Entschlüsseln geholt (geht nur, wenn der Rechner beim eigenen Microsoft Konto, das man haben sollte, registriert ist). Schlüssel, gefühlt einen Kilometer lang, eingegeben. System kann nicht mehr entsperrt werden. Hilft nur noch komplettes Neuaufsetzen. Dies getan (Dauer 3 Stunden) und als erstes Updates geladen. Ups. Dabei wurde ein neues Windows 10 installiert. Die November Version kam auf mein Surface. Dauer (Stunden, hatte keine Lust mehr und überlies das System sich über Nacht selbst). Nächster Tag: alls nochmal eingerichtet. Datensicherung aktiviert.

Seit dem bin ich voll zufrieden. Bitlocker benutze ich erst mal nicht mehr. Er war jetzt nicht von Anfang an eingeschaltet.

Resumée: ich finde Windows 10 gelungen. Eine gute Kombination aus dem neuen Bedienansatz von Windows 8 und dem Bewährten aus Windows 7. Mein neues Tablet hat nun die gleiche Anwenderoberfläche wie meine PCs und kann die gleichen Programme nutzen. Office 2016 war für ein Jahr kostenlos dabei. Das finde ich optimal. Mein Handy ist weiterhin mit Android ausgestattet. Mal sehen, wie sich Windows 10 auf den Telefonen bewährt. Bisher war das ja wohl eher ein Satz mit X.

Ich persönlich finde es ideal, überall das gleiche Betriebssystem an Bord zu haben mit der gleichen Bedienphilosophie und Daten für die verschiedenen Rechner über Cloud zu sharen (wohl gemerkt, nur ausgewählte Daten) und auf allen Rechnern mit dem gleichen Programmpaket zu bearbeiten.