Zitat – Digitale Transformation, wer transformiert?

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„Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von morgen vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen von gestern gebaut haben und das Morgen innerhalb der Organisation nicht mehr erleben werden.“

Knut Bleicher, Ehrenpräsident der Gesellschaft für integriertes Management

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Für was ein Produktionsinformationssystem benötigt wird

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Ein Produktionsinformationssystem stellt vielfältige Daten für die unterschiedlichsten Zwecke zur Verfügung. Es sammelt sie in einer Datenbank, ermöglicht lokale Auswertungen in der Produktion und gibt die Daten für strategische Auswertungen an ein Data Warehouse weiter.

Schwerpunkte bei der Datenerfassung sind:

  • Produkte und deren Herstellungsverfahren müssen dokumentiert werden.
  • Die Herstellverfahren selbst und die dazu benötigten Anlagenteile müssen ständig optimiert werden, um die Wertschöpfung zu erhöhen.
  • Unbeabsichtigte Produktionsunterbrechungen müssen vorausgesehen werden.
  • Nicht zuletzt das Produkt muss so optimiert werden, dass es mit maximaler Qualität und Performance den Produktionsprozess durchlaufen und verlassen kann.

kernkompetenzenproduktionsinformationssystem

Damit sich die Investition in ein Produktionsinformationssystem rechnet, muss dieses selbst standardisiert und jederzeit erweiterbar sein. Anpassungen müssen natürlich in einem Zeitraum erfolgen können, der der Änderungsgeschwindigkeit der Produktionsgegebenheiten und der Technologien entspricht.

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UMCM – eine universelle Schnittstelle für Industrie 4.0

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Zur Optimierung der Produktionsabläufe, ist es heutzutage unerlässlich, Maschinendaten zum Zwecke der Maschinenoptimierung zu erfassen. Dies gestaltet sich jedoch auch in unserer „modernen“ Zeit immer noch schwierig. Maschinenbauer haben kein Interesse, diese Daten nach außen zu legen bzw. stellen sie nur für eigene Tools zur Verfügung. Es gibt keinen Standard für die zu übertragenden Daten. Alle reden von OPC UA, setzen dies als Schlagwort ein, aber was sagt das. Nicht viel. OPC UA ist die Transportschicht, es fehlt somit immer noch die Anwendungsschicht, die für die verschiedenen Anwendungsfälle implementiert werden muss.
Die meisten existierenden Kopplungen zur Erfassung von Maschinendaten sind somit proprietär und unter immensem Aufwand erstellt. Und, noch schlimmer, nur für ein bestimmtes MES oder eine andere wohldefinierte Softwareanwendung. Hier kann der Anwender nicht mal schnell die übergeordnete Software oder sogar den Anbieter wechseln.
Die Vision ist es aber, einen Standard zu definieren, der es ermöglicht, die Daten so zu erfassen, dass sie alle übergeordneten Softwarepakete nutzen können, ohne Anpassung.
Dieses Ziel verfolgt der MES D.A.CH Verband mit seinen Mitgliedern mittels der Entwicklung der „Universal Machine Connectivity for MES“ (UMCM).
Mehr Details darüber, auf den Seiten des MES D.A.CH Verbandes.
http://mes-dach.de/umcm-menue.html
Ansprechpartner dort sind: Herr Angelo Bindi und Herr Prof. Dr. Kletti.